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Januar

Bei der Jahreshauptversammlung unserer Aquaball-Abteilung am 16. Januar stand neben dem obligatorischen Rückblick auf das vergangene Jahr natürlich auch wieder der Programmpunkt auf der Tagesordnung, bei dem erfahrungsgemäß niemand zu früh gehen darf: Pizza - äh, Neuwahlen.
Für alle Freunde von Kontinuität gibt es dabei gute Nachrichten, denn Überraschungen blieben aus. Peter Demmelmayr wurde erneut als Abteilungsleiter bestätigt und darf somit weiterhin die Geschicke der Abteilung lenken – offenbar zur Zufriedenheit der Versammlung, denn Gegenkandidaten blieben aus. Auch Ingmar Guse bleibt als stellvertretender Abteilungsleiter im Amt und sorgt weiterhin dafür, dass Peter nicht alle Entscheidungen alleine treffen muss. Die Finanzen bleiben ebenfalls in bewährten Händen: Henning Knebel kümmert sich weiterhin als Kassier darum, dass Einnahmen und Ausgaben halbwegs im Gleichgewicht bleiben und die Abteilung nicht plötzlich nur noch mit Luftballons statt Aquabällen spielen muss. Beim Thema Öffentlichkeitsarbeit wurde es fast schon luxuriös effizient, denn Pressesprecher bleibt ebenfalls Ingmar Guse – der damit gleich zwei Hüte aufhat und vermutlich nur noch überlegen muss, welchen er bei welcher Gelegenheit aufsetzt. Markus Riedl bleibt derweil der Herr der Dinge und kümmert sich weiterhin als Materialwart darum, dass beim Training Luft in den Bällen ist.
Ganz ohne Diskussionsstoff ging die Versammlung natürlich trotzdem nicht über die Bühne: Besonders das Thema Mitgliedsbeitragserhöhung und Bezuschussung der Wettkampffahrtensorgte für eine lebhafte Debatten, bei der Meinungen, Argumente und vermutlich auch ein paar Rechenbeispiele fröhlich durch den Raum flogen. Da sich am Ende trotz intensiver Diskussion kein gemeinsamer Nenner finden ließ – was bei Vereinsversammlungen ja durchaus vorkommen soll – wurde das Thema schließlich vertagt und wird nun bei einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung noch einmal ausführlich behandelt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und wünschen den gewählten Personen weiterhin ein glückliches Händchen bei ihren Entscheidungen.

Februar

ISP2026Der 23. Internationale Sparkassenpokal der Bunnyhunters fand am 24. Januar noch einmal im ehrwürdigen Dachauer Hallenbad statt. Viele Blicke gingen dabei allerdings schon sehnsüchtig hinüber zur Baustelle nebenan, wo in absehbarer Zeit Dachaus neuer Wassertempel seine Tore öffnen soll – doch bevor es so weit ist, wurde in den beiden Aquaballbecken des alten Hallenbads noch einmal ordentlich für Stimmung gesorgt. Beim zweiten Turnier der diesjährigen Aquaball Champions-Tour machten sich über 35 Mannschaften aus Nah und Fern auf den Weg nach Dachau, um wertvolle Punkte für die deutsche Meisterschaft zu sammeln und nebenbei zu testen, wie viele Bahnen man eigentlich quer durch ein Becken sprinten kann. Ein Ereignis dieser Größenordnung ließ sich natürlich auch die Dachauer Lokalpolitik nicht entgehen und so durften die gastgebenden Bunnyhunters Landrat Stefan Löwl, Oberbürgermeister Florian Hartmann und Sportreferent Günther Dietz am Beckenrand begrüßen. Nachdem Landrat Löwl mit dem ersten Einwurf das Turnier offiziell eröffnete – und dabei bewies, dass auch politische Würfe durchaus präzise sein können – ging es in allen vier Wertungskategorien gewohnt engagiert zur Sache und die Teams boten Aquaball auf hohem Niveau: mal mit spielerischer Eleganz, mal mit der sprichwörtlichen Brechstange und gelegentlich auch mit der Taktik „einfach mal draufhalten“. Aus Dachauer Sicht erwischte die erste Jugendmannschaft einen echten Sahnetag, der schließlich mit einem hervorragenden zweiten Platz gekrönt wurde. In der Vorrunde spielten Dominik, Sam, Leonard, Freya, Teodor und Valentin souverän ihre Stärken aus, ehe im Halbfinale die zweite Mannschaft aus Ingolstadt wartete. Die Schanzer lagen zwischenzeitlich bereits mit drei Toren vorne und wähnten sich wohl schon im Finale, hatten dabei aber die Rechnung ohne die Dachauer Hartnäckigkeit gemacht. Tor um Tor kämpften sich die Bunnyhunters zurück und erzielten tatsächlich in allerletzter Sekunde den vielumjubelten Ausgleich, der das Spiel in den Sudden Death brachte – sehr zur Freude der Zuschauer und eher zum Leidwesen der Nerven aller Beteiligten. In dieser Verlängerung ging es hin und her, bis schließlich der Lucky Punch zum 9:8 gelang und der Finaleinzug perfekt war. Dort wartete allerdings die erste Ingolstädter Auswahl und offenbar hatte der Kraftakt zuvor doch ein paar Mühen gekostet – eine weitere Aufholjagd blieb diesmal aus und die Dachauer mussten sich am Ende mit 12:6 geschlagen geben. Dennoch bedeutete Platz zwei das beste Ergebnis seit langer Zeit für die Dachauer Jugend und ganz nebenbei wurde auch noch die Ingolstädter Phalanx von drei Teams unter den ersten vier durchbrochen. Die zweite Jugend der Bunnyhunters, bestehend aus vielen jungen und noch turnierunerfahrenen Spielern und verstärkt durch die Münchnerin Monika, kämpfte ebenfalls tapfer und zeigte im Vergleich zum ersten Turnier bereits ein deutlich besseres Zusammenspiel. Auch wenn es noch nicht für einen Sieg reichte und etwas Lehrgeld bezahlt werden musste, dürfte diese Erfahrung künftig noch hilfreich sein – schließlich wächst auch im Aquaball niemand über Nacht zum Beckenchef heran. Eigentlich über reichlich Erfahrung, Durchschlagskraft und Spielintelligenz verfügt auch die erste offene Dachauer Mannschaft – leider war davon an diesem Tag nur wenig zu sehen. Zwar setzte man sich in einer eher überschaubar besetzten Vorrundengruppe noch sicher durch, doch in der Zwischenrunde gab es gegen die Wattloopers aus Pewsum und die Münchner Krabben die ersten echten Härtetests – und leider auch Niederlagen. So blieb am Ende lediglich das Spiel um Platz sieben, das zwar gegen die dritte Mannschaft aus Soest gewonnen wurde, aber ganz sicher nicht dem Anspruch dieses Teams entspricht. Das Streichergebnis für die Champions-Tour dürfte damit bereits früh in der Saison feststehen und eine deutliche Leistungssteigerung in den kommenden Turnieren ist Pflicht, wenn man den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht schon im Frühjahr aus den Augen verlieren möchte. Auch die zweite Dachauer Mannschaft in der offenen Wertung konnte mit Platz neun nicht wirklich zufrieden sein. In der Vorrunde setzte es einige knappe Niederlagen, immerhin gelang es ihnen jedoch, die eigene Erste in die Verlängerung zu zwingen – ein kleiner Prestigeerfolg, der zumindest für interne Kabinenwitze reichen dürfte. In den Platzierungsspielen war dann allerdings gegen Pewsum und die an diesem Tag bärenstarken Ingolstädter Endstation. Für das dritte Dachauer Team gab es ebenfalls wenig zu holen: ein einziger Punkt aus der Vorrunde, erkämpft bei einer Niederlage nach Verlängerung gegen die Soester Haie, reichte nicht für den Einzug in die Zwischenrunde und bedeutete am Ende Platz 13. Im Finale der offenen Wertung setzten sich wie gewohnt die Münchner Kraken gegen die Ingolstädter Blue Sharks 1 durch, die mit ihrem Finaleinzug allerdings viele Experten überrascht hatten und ein deutliches Ausrufezeichen setzen konnten. Auch bei den Youngsters waren zwei Dachauer Teams am Start, die mit viel Einsatz und Herzblut spielten, allerdings teilweise mit deutlichem Größenunterschied zu kämpfen hatten, sodass am Ende nur die beiden letzten Plätze heraussprangen – immerhin konnte die erste Mannschaft den direkten Vergleich gegen die Zweite für sich entscheiden, was zumindest für klare Hierarchien beim gemeinsamen Heimweg sorgte. Den Tagessieg sicherten sich hier die jungen Soester Haie. In der Damenwertung gingen die Dachauer diesmal leer aus, da keine eigene Mannschaft gestellt werden konnte; den Sieg holten sich die Wattloopers aus Pewsum vor den Ahauser AquaGuards und den Soester Damen.

März

PewsumMit einem überzeugenden Auftritt an der Nordseeküste hat die offene Mannschaft der Dachauer Aquaballer am 21. und 22. März das Turnier in Pewsum gewonnen und sich eindrucksvoll im Rennen um die deutsche Meisterschaft zurückgemeldet. Bereits in der Vorrunde legten die Bunnyhunters den Grundstein für den späteren Erfolg. Gegen die Soester Haie 2 gelang ein deutlicher 14:4-Erfolg, anschließend wurden die Blue Sharks Offen 1 mit 12:3 bezwungen. Auch im dritten Spiel gegen Wattloopers 2 ließ das Team beim 12:5 nichts anbrennen. Mit drei klaren Siegen, zweistelligen Torergebnissen und maximal fünf Gegentoren sicherten sich Matthias Gattinger, Valentin Kaspar, Sebastian Kölbl, Andreas Lutzenberger und Raffaele Schmidt-Soletti souverän den ersten Platz in der Gruppe. Im Viertelfinale setzte sich das Team ebenso souverän mit 8:1 gegen die ETV Likedeelers durch und zog ungefährdet in die nächste Runde ein. Im Halbfinale kam es zum Duell mit den Münchner Kraken, die in der Vergangenheit mehrfach als Angstgegner aufgetreten waren. Es entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel, in dem die Dachauer immer wieder dagegenhielten und sich für ihren Einsatz belohnten. Nach einem 3:3 in der regulären Spielzeit ging es in die Verlängerung, in der schließlich Vali im Sudden Death die Nerven hatte und entscheidenden Treffer zum 4:3 ins Münchner Tor zimmerte. Damit ist hoffentlich der Fluch gegen München gebrochen! Im Finale wartete mit den gastgebenden Wattloopers 1 aus Pewsum ein ebenso spielstarker wie unangenehmer Gegner. Getragen von der Euphorie des Halbfinalsiegs gelang es den Dachauern auch diese letzte Hürde zu meistern und sich mit einem knappen, aber verdienten 6:5-Erfolg den Turniersieg zu sichern.

April

Osterturnier Das diesjährige Osterturnier hatte wieder einmal alles zu bieten, was man sich nur wünschen kann: sportlichen Ehrgeiz, jede Menge Lacher und kreative Herausforderungen, die selbst erfahrene Spielerinnen und Spieler ordentlich ins Grübeln – und manchmal auch ins Straucheln – brachten. Vier bunt gemischte Teams mit jeweils fünf bis sechs Personen aus allen Altersklassen traten gegeneinander an, und das gleich dreimal jeder gegen jeden. Langeweile? Fehlanzeige! Für die besondere Würze sorgten wie immer die Bonusaufgaben. Vor jedem Spiel durfte sich jedes Team eine Herausforderung aussuchen, die das Spielgeschehen gehörig durcheinanderwirbeln konnte. Klassiker wie „Alle Spieler müssen über der Mittellinie sein“ oder „Zwei Spieler halten sich an den Händen“ verlangten nicht nur sportliches Können, sondern auch taktisches Geschick. Besonders kreativ wurde es, als Tobis Team die Mittellinien-Aufgabe einfach mal anders interpretierte und kurzerhand den gegnerischen Torwart so beschäftigte, dass dieser gar nicht erst über die Linie kam. Neue Spielidee inklusive! Ein absoluter Dauerbrenner blieb natürlich die Aufgabe, beim Torwurf eine Pirouette zu drehen. Was in der Theorie elegant klingt, entpuppte sich in der Praxis wieder einmal als Mischung aus Ballett und Slapstick. Treffer waren dabei eher die Ausnahme, stilvolle Drehungen ebenfalls – aber der Unterhaltungswert war garantiert hoch. Ähnlich anspruchsvoll zeigte sich auch das Kopfballtor, das nur wenigen wirklich gelang. Neu in diesem Jahr war, dass die Bonusaufgabe in beiden Halbzeiten erfüllt werden durfte. Wer also zunächst scheiterte, bekam eine zweite Chance – sehr zur Freude aller, die sich noch beweisen wollten. Nach vielen intensiven, kreativen und teilweise herrlich chaotischen Spielen setzte sich am Ende das Team mit Paul, Zeynel, Matze, Verena, Lina und Peter R. durch. Mit cleverer Taktik, guten Nerven und vermutlich auch der einen oder anderen gelungenen Bonusaktion sicherten sie sich den Turniersieg. Dahinter folgten Noah, Benjamin S., Felix, Benjamin W. und Claus, die bis zum Schluss um Platz eins kämpften. Den dritten Platz belegten Dora, Christian, Tobi, Sam und Manuel, während das Team um Nici, Philipp, Henning, Theo, Emma und Thomas trotz starker Leistungen diesmal denkbar knapp am Podest vorbeischrammte. Am Ende bleibt ein rundum gelungenes Osterturnier, das nicht nur sportlich überzeugte, sondern vor allem durch seine besondere Atmosphäre und viele unvergessliche Momente glänzte. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden und Helfenden – und die Vorfreude auf die nächste Ausgabe ist jetzt schon riesig.

April

Am 24. April stand bei den Bunnyhunters einmal nicht Training oder Wettkampf auf dem Programm, sondern ein gemütlicher Spieleabend für Kinder und Jugendliche. Dabei wurde gespielt, gelacht und teilweise auch mit vollem Einsatz um jeden Sieg gekämpft. Manche Strategien waren dabei durchaus kreativ, andere eher… mutig.

Parallel dazu fand ein Infoabend für die Eltern statt. Dort wurde über Turnierfahrten, das Wettkampfsystem, kommende Planungen und alles gesprochen, was bei den Bunnyhunters in nächster Zeit so ansteht. Natürlich blieb auch genug Zeit für Fragen, von organisatorischen Themen bis hin zu den wirklich wichtigen Dingen. So wurde unter anderem die große Frage beantwortet, woher der Name „Bunnyhunters“ eigentlich kommt.

Insgesamt war es ein richtig gelungener Abend mit vielen guten Gesprächen, jeder Menge Spaß und der Erkenntnis, dass bei den Bunnyhunters nicht nur im Wasser Teamgeist großgeschrieben wird.

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April

Saubere Sache war es auch dieses Jahr wieder für die Bunnyhunters, als am 25. April statt Ball einmal mehr die Müllzange angesagt war. Im Rahmen der städtischen Aktion „Saubere Stadt Dachau“ machten sich einige motivierte Bunnyhunters auf den Weg, um rund um Hallenbad, Amper, Schlossberg bis Mitterndorf aufzuräumen.

Und tatsächlich gab es diesmal eine durchaus erfreuliche Überraschung: Es war verglichen zu den Vorjahren ziemlich sauber. Natürlich fanden sich noch immer die üblichen Verdächtigen wie Zigarettenkippen, Flaschen oder anderer Kleinkram, aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren hielt sich die Müllmenge erfreulich in Grenzen. Vermutlich hatten manche Leute diesmal tatsächlich den revolutionären Gedanken, ihren Müll bis zum nächsten Mülleimer mitzunehmen.

Da die Gruppe dadurch deutlich schneller vorankam als gedacht, wurde kurzerhand beschlossen, einfach weiterzumachen – und so ging es noch bis auf Höhe der Alten Liebe. Dort wartete dann doch noch etwas mehr Arbeit auf die Bunnyhunters. Vor allem aus der Amper wurde einiges an Zeug herausgezogen, bei dem man teilweise lieber gar nicht genauer wissen wollte, wie lange es dort schon gelegen hatte.

Zwischendurch gab es aber auch deutlich schönere Entdeckungen. Mehrere Schildkröten nutzten das sonnige Wetter für ein ausgedehntes Sonnenbad und beobachteten die fleißigen Müllsammler vermutlich mit einer Mischung aus Verwunderung und Zustimmung.

Am Ende kam zwar nicht die ganz große Müllberg-Bestmarke zustande, aber genau das war diesmal eigentlich die beste Nachricht des Tages.

Mai

In der zweiten Pfingstferienwoche haben die Bunnyhunters Neuland betreten und erstmals ein eigenes Trainingslager veranstaltet. Mit dabei waren je nach Tag zwischen vier und acht Jugendliche, die sich im Dachauer Freibad täglich zwei Stunden lang dem Aquaballsport widmeten. Geleitet wurde das Trainingslager von Tobias Döring, der sich die Zeit nahm, die Einheiten vorzubereiten und durchzuführen. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Zielgenauigkeit und Zusammenspiel. Schnell zeigte sich, dass Aquaball auch im 2-gegen-2 hervorragend funktioniert und jede Menge Spaß macht. Eine Erkenntnis, die für zukünftige Trainingseinheiten sicher noch hilfreich sein wird. Mit dem Wetter hatten wir nicht immer Glück. Der Mittwoch fiel Regen und kühlen Temperaturen zum Opfer, an den übrigen Tagen war es aber immerhin Freibadwetter. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit viel Einsatz und Begeisterung bei der Sache. Das Fazit fiel deshalb eindeutig aus: Die Premiere ist gelungen. Auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Trainingslager der Bunnyhunters geben.

Mai

Am 8. Mai durfte Abteilungsleiter und DSV-Referent Peter Demmelmayr mal wieder über seine beiden absoluten Lieblingsthemen sprechen: Aquaball und Inklusion. Dafür ging es an die Sportschule Oberhaching, wo 24 motivierte Teilnehmer des C-Trainer-Breitensport-Lehrgangs schon auf neuen Input warteten.

Zunächst wurde in der Theorie erklärt, was Aquaball eigentlich ausmacht, warum die Sportart so vielseitig ist und weshalb Inklusion dabei nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebter Alltag sein kann. Danach ging es natürlich auch ins Wasser, denn Aquaball versteht man bekanntlich am besten, wenn man selbst mal versucht, gleichzeitig Ball, Mitspieler und Orientierung unter einen Hut zu bringen.

Besonders schön: Aquaball ist damit wieder offiziell Teil der Trainerausbildung. Nachdem die Sportart vor einigen Jahren aus eher… sagen wir einmal „persönlich geprägten“ Gründen aus dem Lehrgangsprogramm verschwunden war, hat es doch einige Zeit gedauert, bis sie ihren Weg zurückgefunden hat. Umso erfreulicher, dass jetzt wieder gezeigt werden kann, wie viel Potential, Dynamik und vor allem Spaß in diesem Sport steckt.

Und scheinbar kam das Ganze ziemlich gut an. Anders lässt sich zumindest schwer erklären, warum die Gruppe am Freitagabend freiwillig einfach noch über eine halbe Stunde drangehängt hat. Normalerweise entwickeln Lehrgangsteilnehmer zu dieser Uhrzeit ja eher eine natürliche Orientierung Richtung Feierabend. Stattdessen wurde weiter gespielt, ausprobiert und gefragt.

Damit war der Abend nicht nur für die Teilnehmer ein voller Erfolg, sondern vermutlich auch der beste Beweis dafür, dass Aquaball selbst nach einem langen Lehrgangstag noch Leute begeistert ins Wasser locken kann.

Mai

Mit einer richtig starken Leistung haben sich die Bunnyhunters am 9. Mai beim Turnier in Ahaus zum zweiten Mal in Folge den Turniersieg geschnappt und damit die Championstour endgültig wieder spannend gemacht. Die Münchner Kraken mussten sich diesmal mit Platz zwei zufriedengeben – und plötzlich reden alle wieder davon, dass die Deutsche Meisterschaft vielleicht doch nicht schon vorher vergeben ist (da haben wir gar nichts dagegen^^).
Schon in der Vorrunde lief es für die Dachauer fast schon unverschämt gut. Mit Matthias Gattinger, Andreas Lutzenberger, Felix Brandl, Sebastian Kölbl und Raffaele Schmidt-Soletti wurde gegen Ahaus, Soest 2, Hamburg und Werl ziemlich souverän gewonnen. Lediglich gegen Pewsum wurde es etwas enger. Aber auch dort behielten die Bunnyhunters die Ruhe und gewannen die torreiche Partie am Ende mit 5:4. Man hatte an diesem Wochenende irgendwie das Gefühl: Der Kopf spielt mit. Niemand musste zaubern – aber irgendwie konnte plötzlich jeder genau im richtigen Moment doch einen raushauen. Auch im Viertelfinale gegen Soest 1 gab es dann keine größeren Probleme und Dachau zog relativ ungefährdet ins Halbfinale ein. Dort wartete mit Soest 3 allerdings ein Gegner, der deutlich mehr Gegenwehr leistete, als man erwartet hätte. Es wurde gekämpft, geschwommen, verteidigt und wahrscheinlich auch ein bisschen gezweifelt. Lange Zeit blieb alles eng, bevor die Bunnyhunters kurz vor Schluss doch noch den entscheidenden Vorsprung herausspielten. Soest kam zwar nochmal ran, aber drehen konnten sie das Spiel nicht mehr.
Und dann kam natürlich das Finale gegen München. Weil es mittlerweile scheinbar einfach kein Turnier mehr ohne dieses Duell geben darf. Matthias Gattinger sorgte früh für die Führung und Dachau legte los wie die Feuerwehr. München konnte zwar immer wieder ausgleichen, aber eines zog sich durch das gesamte Spiel: Die Bunnyhunters lagen nicht ein einziges Mal hinten. Das allein war gegen die Kraken ja schon fast eine kleine Sensation. Wie es sich für so ein Spiel gehört, ging es natürlich ins Sudden Death. Dort gewann Dachau zunächst das Anschwimmen, brachte sich mit einem ungenauen Pass aber erstmal selbst wieder in Schwierigkeiten. Klassiker. Beim anschließenden Schiedsrichterball zeigte Felix Brandl dann allerdings Nerven aus Stahl und setzte sich gegen den körperlich deutlich größeren Münchner durch. Andreas Lutzenberger reagierte blitzschnell, bediente Raffaele Schmidt-Soletti – und der machte dann einfach mal das Ding rein. Irgendwo über Arme, durch Lücken und vorbei am Torwart. Danach gab es am Beckenrand eigentlich nur noch Jubel, Geschrei und vermutlich kurzzeitig keinerlei vernünftige Kommunikation mehr.
Damit stehen die Bunnyhunters und die Kraken nun punktgleich an der Spitze der Championstour. Die Entscheidung um die Deutsche Meisterschaft fällt also erst am 13. Juni in Ingolstadt. Und die Rechnung ist erfreulich einfach: Wer vor dem direkten Konkurrenten landet, wird Deutscher Meister. Klingt fair. Macht die Nerven aber nicht unbedingt ruhiger.

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Juni

Am 13. Juni fand in Ingolstadt die Klausurtagung zur Aquaball Champions-Tour 2026 statt. Eingeladen hatte Peter Demmelmayr in seiner Funktion als DSV-Referent für Aquaball. Der Einladung folgten Vertreter aller an der Champions-Tour teilnehmenden Vereine. Für die Bunnyhunters waren außerdem Tobias Döring sowie Mathias Gattinger als Schiedsrichter-Obmann vor Ort, die Moderation der Veranstaltung übernahm Andreas Lutzenberger. Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Themen rund um die Weiterentwicklung des Aquaballsports. Diskutiert wurden unter anderem Turnierformate, die Verteilung der Turniere zwischen Nord- und Süddeutschland, die Schiedsrichterausbildung sowie organisatorische Verbesserungen für die Champions-Tour. Dabei zeigte sich schnell, dass viele Herausforderungen auf steigende Teilnehmerzahlen bei gleichzeitig begrenzten Kapazitäten zurückzuführen sind. Nach intensiven Diskussionen konnten einige wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden. Andere Themen werden in einem späteren Online-Termin weiterbearbeitet. Insgesamt war man sich jedoch einig, dass die Champions-Tour auch künftig attraktiv bleiben und gleichzeitig mit den wachsenden Anforderungen Schritt halten soll.

Juni

Am 13. Juni stand in Ingolstadt das Finale der Champions-Tour 2026 auf dem Programm. Die Bunnyhunters waren dabei mit drei offenen Mannschaften, zwei Jugendteams und einer Youngsters-Mannschaft vertreten. Entsprechend viel los war den ganzen Tag über – sowohl im Wasser als auch am Beckenrand. Die erste offene Mannschaft hatte sich in den Wochen zuvor eine Ausgangslage erarbeitet, die vor ein paar Monaten kaum noch jemand für möglich gehalten hätte. Nach den Turniersiegen in Pewsum und Ahaus war die Meisterschaft plötzlich wieder offen und die Münchner Kraken standen tatsächlich unter Druck. Das allein dürfte einigen Dachauern schon ein kleines Grinsen ins Gesicht gezaubert haben. Die Vorrunde wurde souverän gemeistert und auch im Halbfinale gegen Soest 3 ließ man sich nach einem 1:1 zur Halbzeit nicht aus der Ruhe bringen. Vorne wurden die Chancen genutzt und hinten machte Andreas Lutzenberger sein Tor zeitweise gefühlt kleiner als einen Briefkastenschlitz. Als dann auch noch Valentin Kaspar einen Treffer hinter dem Rücken erzielte, war endgültig klar, dass heute so einiges funktionieren würde. Im Finale wartete dann – wie sollte es anders sein – München. Und lange sah es tatsächlich danach aus, als könnte die Überraschung perfekt werden. Beim 5:5 zur Halbzeit war alles offen. Die Bunnyhunters spielten mutig, hielten dagegen und ließen sich auch von den großen Namen auf der anderen Seite nicht beeindrucken. Leider gibt es Dinge, die scheinen im Aquaball ähnlich verlässlich zu sein wie Weihnachten oder die erste Erkältung im Herbst. Dazu gehört offenbar auch, dass München im entscheidenden Moment noch irgendwo ein paar Prozent Leistung findet. Während bei den Dachauern nach der Pause nicht mehr alles klappen wollte, spielten die Kraken ihre ganze Erfahrung aus und gewannen am Ende verdient mit 10:6. Der Fluch lebt also weiter :( Trotzdem überwog nach dem Turnier nicht die Enttäuschung. Wer vor der Saison gesagt hätte, dass die Meisterschaft erst im letzten Finale entschieden wird, wäre vermutlich für leicht optimistisch gehalten worden. Die Bunnyhunters haben die Kraken über die gesamte Rückrunde ordentlich ins Schwitzen gebracht und gezeigt, dass die Lücke inzwischen deutlich kleiner geworden ist. Die zweite offene Mannschaft hatte an diesem Tag leider öfter das Pech auf ihrer Seite. Mehrere Spiele gingen denkbar knapp verloren und häufig fehlte nur ein Tor zum Erfolg. Die Leistungen waren dabei meist besser als die Ergebnisse. Im vereinsinternen Spiel um Platz neun setzte man sich schließlich mit 6:4 gegen die dritte Mannschaft durch. Die dritte Mannschaft war dabei zum ersten Mal überhaupt in dieser Besetzung (Bettina, Elke, Ingmar, Magda, Peter R. und Thomas) unterwegs. Dafür schlug sie sich mehr als ordentlich und zeigte immer wieder, dass man auch ohne jahrelanges Zusammenspiel durchaus Aquaball spielen kann. Manchmal sogar richtig gutes. Bei der Jugend zeigte die erste Mannschaft (Freya, Leo, Sam und Theodor) einige sehr ansehnliche Spiele. Besonders Sam erwischte im Tor einen richtig starken Tag und brachte die gegnerischen Angreifer mehr als einmal zur Verzweiflung. Theo war in Angriff wie Abwehr gleich präsent - er war einfach überall. Der sechste Platz ging daher vollkommen in Ordnung. Die zweite Jugendmannschaft (Benjamin, Emma und Valentin B.) musste bereits vor Turnierbeginn einen Ausfall verkraften. Dank Unterstützung aus Ingolstadt konnte das Team trotzdem antreten und kämpfte sich durch das Turnier. Vor allem im letzten Spiel wurde um jeden Ball gefightet, als gäbe es dafür Extrapunkte. Die wurden zwar nicht vergeben, der siebte Platz aber trotzdem mitgenommen. Bei den Youngsters (Alex, Louie, Selma und Timo) zeigte sich einmal mehr, dass zwischen guten Einzelspielern und einer Mannschaft manchmal noch ein kleiner Unterschied besteht. Das Talent ist ohne Zweifel vorhanden. Allerdings wurde der freie Mitspieler gelegentlich erst entdeckt, nachdem man bereits selbst den Abschluss gesucht hatte. Dafür wurde gekämpft, gelernt und ausprobiert. Und genau dafür sind diese Turniere da. Besonders erfreulich war, dass viele Dinge aus dem Training bereits besser funktionierten als noch zu Saisonbeginn. So ging ein langer Turniertag zu Ende. Die Meisterschaft wanderte erneut nach München. Die Erkenntnis des Tages war aber eine andere: Die Kraken sind nicht mehr uneinholbar. Noch reicht es nicht ganz. Aber so nah dran waren die Bunnyhunters schon lange nicht mehr. Und genau das macht Lust auf die nächste Saison.

Juni

Am 20. Juni stand für einige Bunnyhunters ein Ausflug in den Kletterwald auf dem Programm. Mit dabei waren Henning, Josephine, Leni, Louie, Magdalena, Peter, Selma und Tobias. Während andernorts die sommerlichen Temperaturen für reichlich Schweiß sorgten, ließ es sich im Schatten der Bäume zumindest etwas besser aushalten. Ganz verschont blieb man von der Hitze aber trotzdem nicht und so lief der Schweiß manchen Teilnehmern sprichwörtlich den Helm herunter. Nach einer kurzen Einweisung ging es für die Gruppe in die verschiedenen Parcours. Dabei wurden alle Trails erfolgreich gemeistert, ganz gleich ob in luftiger Höhe, auf wackeligen Brücken oder beim Balancieren über Seile. Auch zeigten einige der Kids echten Mut, als sie (nur mit dem Abseilautomat gesichert) von den Baumkronen ins Leere sprangen. Besonders beliebt war dabei der Flying Fox, der von vielen Teilnehmern gleich mehrfach genutzt wurde und für den einen oder anderen Adrenalinkick sorgte. Am Ende konnten alle auf einen gelungenen Ausflug zurückblicken, bei dem neben Geschicklichkeit und Mut auch der gemeinsame Spaß nicht zu kurz kam.

Juli

Vom 26. bis 29. Juni stand für die Bunnyhunters die alljährliche Trainerklausur in Pfaffenschwendt auf dem Programm. Mit dabei waren Bettina, Fonsi, Henning, Ingmar, Magdalena, Michelle, Peter, Thomas und Tobias. Fonsi und Michelle hatten sich ihre Teilnahme dabei durch ihren außergewöhnlichen Einsatz beim Auf- und Abbau des Internationalen Sparkassenpokals verdient und wurden deshalb diesmal ebenfalls eingeladen. Auf der Tagesordnung standen der Saisonabschluss, die Nachbesprechung der vergangenen Monate, die Aufstellung für die kommende Saison und gefühlt tausend weitere Themen rund um den Aquaballsport. Entsprechend war Aquaball eigentlich das Dauerthema. Diskutiert wurde beim Frühstück, beim Wandern, auf der Hütte und jeweils bis spät in die Nacht hinein. Am Samstag ging es gemeinsam in die Griesbachklamm. Der Ausflug sollte dabei nicht nur etwas Abwechslung in den Klausuralltag bringen, sondern auch das Teambuilding fördern. Bei zahlreichen Stegen und ausgesetzten Passagen zeigte sich, dass niemand unter Höhenangst litt. Dafür machte die Hitze allen zu schaffen. Selbst im Wald war es kaum kühler und als schließlich noch einige Höhenmeter bis zur Hütte zu bewältigen waren, waren alle froh, dort angekommen zu sein. Für die notwendige Abkühlung sorgte anschließend ein Bad im Bach, dessen Wassertemperatur eindrucksvoll bewies, dass es trotz hochsommerlicher Temperaturen auch noch richtig kalt geben kann. Danach wurde natürlich wieder das gemacht, weshalb man eigentlich zusammengekommen war: über Aquaball diskutiert. So konnten viele Ideen gesammelt, Details feinjustiert, neue Planungen angestoßen und die Weichen für die kommende Saison gestellt werden.
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August

Um Verstärkung der anderen Art haben wir uns Ende Juni mächtig gefreut. Genau diese durften wir dank der großzügigen Unterstützung der Sparkasse Dachau in Empfang nehmen. Nachdem unsere bisherigen Tore schon viele Jahre, unzählige Trainingseinheiten und so manchen harten Wurf hinter sich gebracht hatten, war es höchste Zeit für Ersatz. Die neuen Tore präsentieren sich nun im schicken Sparkassen-Design und machen sowohl im Training als auch bei Turnieren richtig etwas her. Ein herzliches Dankeschön geht an die Sparkasse Dachau für die super Unterstützung! Besonders bedanken möchten wir uns bei Daniela Treffler, die sich die Zeit nahm, die Tore gemeinsam mit uns offiziell zu übergeben. Jetzt hoffen wir nur, dass die Tore nur Bälle von uns reinlassen (und v.a. nicht von München ^^).